das Hasi steckt die Nase überall rein :-)

Sonntag, 28. Oktober 2012

TICK TACK..tick tack.....ZEITUMSTELLUNG

Wieder einmal ist es soweit, die Uhr wird umgestellt.Der Wahnsinn "Sommerzeit" ist damit bis zum nächsten März buchstäblich auf Eis gelegt.

Kaum jemand kann sich noch erinnern, WARUM eigentlich diese Sommerzeit eingeführt wurde. Man kennt es halt nicht anders und darf jedes Jahr zweimal einen Mini-Jetlag hinter sich bringen.





Doch zurück zu den Anfängen der Sommerzeit.


Die Industrieländer sind eigentlich die Nutzer der Sommerzeit. Große Teile Afrikas haben noch nie etwas davon gehört, während der asiatische Raum sie wieder abgeschafft hat. HIER kann man sehr schön sehen, wer sich an diesem Wahnsinn noch beteiligt.

Grund war eigentlich mal die geniale Idee, dass sich mit der Sommerzeit Energie sparen lässt. Es bleibt länger hell, also brauchen die Menschen abends kein Licht. Schöne Idee....aber irgendwie nicht zuende gedacht. Denn dafür bleibt es morgens auch länger dunkel......

Verdanken wir wirklich Benjamin Franklin diese geniale Idee? Denn dieser erwähnte 1784 gegenüber einer Pariser Zeitung, dass sich so die Kosten für Kerzen reduzieren liessen. Jedoch ist dieses Statement so humorig verfasst, dass nicht davon auszugehen ist. Doch damals gab es sowieso noch ein zeitliches Durcheinander. Die sogenannte "Ortszeit" bezog sich wirklich auf einzelne Städte und Gemeinden. 1893 wurde für das damalige Deutsche Reich eine einheitliche Zeitzone festgelegt.

Ich selbst konnte gar nicht fassen, dass meine Großeltern dieses Phänomen schon kannten. Als sie mir davon erzählten , dachte ich zuerst, sie wollten mich auf den Arm nehmen.Doch weit gefehlt, denn tatsächlich kam es schon 1916 zur ersten Sommerzeit, die sogar noch zu einer "Hochsommerzeit" ( 1947) ausgeweitet wurde. Ziel war damals, die Tageslichtzeit effektiver für die Arbeit nutzen zu können. Verständlich, denn damals konnte man es sich nicht leisten, Felder mit High-End Traktoren zu bewirtschaften, die soviel Licht machen, wie ein Silvesterfeuerwerk erster Güte. Zwischen 1950 und 1980 gab es dann keine Zeitumstellung. Mitte der siebziger Jahre beschloss dann die Europäische Gemeinschaft, dass die Sache doch wirklich eine tolle Idee war und wieder eingeführt wird. ( Danke dafür, seufz).

Die Auswirkungen der Sommerzeit

Mittlerweile belegen Studien, dass sich die Zeitumstellung negativ auf die Energiebilanz auswirkt. Was jeder Laie schon immer wusste, gibt es nun also Schwarz auf Weiß. Leider passiert trotzdem nichts....

Das der Mensch darunter leidet, ist scheinbar auch egal. Mediziner können belegen, dass die Menschen wochenlang unter massiven Schlafstörungen leiden und am Montag nach einer Zeitumstellung passieren deutlich mehr Unfälle als an jedem anderen Montag.

 Sämtliche Nutztiere haben Probleme, sich auf veränderte Zeiten zum Füttern, oder wie bei Kühen, zum Melken umzustellen.

Die wirtschaftlichen Kosten für das Umstellen von Fahrplänen, Firmen etc. wollen wir mal gar nicht wissen.

Warum wird die Sommerzeit nicht abgeschafft?

Gute Frage, nächste Frage.

Ldt. einer Abstimmung wollen die meisten Menschen die Sommerzeit nicht. Nun kann man anführen, dass man keiner Umfrage trauen sollte, die man nicht selbst gefälscht hat ;-)

Glaubt man der Politik , dann wird diese unsägliche Sommerzeit deshalb nicht abgeschafft, weil es zu schwierig wäre, alle Teilnehmer zu einigen. Ahhhh, jaa. Angeblich haben wir alle uns in den 30 Jahren daran gewöht. Pech, wenn gerade DU nicht dazu gehörst. Die Russen haben im Übrigen die Nase voll gehabt und 2010 die Sommerzeit abgeschafft, bzw. selbige Zeit einfach behalten.... Tja, eigentlich schade, dass Russland nicht unbedingt unter den Top 5 der Auswanderungsländer steht....

Fazit:

Ich fürchte, es ist schnurzpiepegal, was die Bürger zu diesem Thema denken. Irgendwo in der EU sitzen Denker, die das Problem in irgendeiner Schublade haben. Wenn wir Glück haben, dann leiden sie irgendwann mal unter Langeweile und kümmern sich drum. Aber der Krümmungsgrad von Gurken ist ja viel interessanter...dafür müssen wir einfach Verständnis haben.!

Ich für meinen Teil erfreue mich wieder tagelanger Müdigkeit und nörgelnder Katzen, weil der Tagesablauf mal wieder durcheinandergebracht wurde. Also, heute Nacht die Uhr eine Stunde zurück stellen!



Freitag, 26. Oktober 2012

der alljährliche Weihnachtswahnsinn.....

oder: Konsumterror für Fortgeschrittene!

alle Jahre wieder...im August....werden wir mit Weihnachtskram überrollt. Klar, ich kaufe am allerliebsten Lebkuchen mit Schokolade, wenn sie direkt schmelzen. Und sicherlich kontrolliere ich IMMER im August, ob meine Lichterketten noch funktionieren, ihr etwa nicht? Smilie by GreenSmilies.com



Ist man dann endlich mal in Weihnachtsstimmung....und bei mir ist das erst Ende November so langsam der Fall.....sind die Regale fast leer, sämtliche Lichterketten ausverkauft und Mitte Dezember wird die Osterware eingeräumt. KEIN SCHERZ! Letztes Jahr war es der 14.12....da hat eine Billigkette, die vieles für 1€ verkauft, Ostersachen einräumen lassen. Ich habe fluchtartig den Laden verlassen.

Fragt man die Mitmenschen, so findet es scheinbar jeder vollkommen bekloppt, dass die Weihnachtssachen immer früher in die Läden kommen. Insofern dürfte die Rechnung des Handels gar nicht aufgehen. Denn ohne Käufer kein Bedarf, ohne Bedarf keine Weihnachtssachen im August. Da die ganze Nummer aber schon seit Jahren so läuft...funktioniert es wohl doch. Es scheint quasi das Bildzeitungs-Phänomen zu sein. Keiner liest sie, aber alle wissen, was drinsteht.



Wer also sind diese Irren, die im August schon Weihnachtssüßigkeiten und Dekokram kaufen?  Wer versaut uns Jahr für Jahr das bisschen Weihnachtsstimmung, das noch übrig ist?

 Müssen die Kinder wirklich schon ab September ihre Adventskalender leerfuttern und schon so viele Kekse und Schoko-Weihnachtsmänner mampfen, dass sämtliche Besuche bei Fast-Food-Ketten überflüssig werden? Übergewicht lässt grüßen.


 Auch wenn ich diese Zeit nur aus Erzählungen kenne, denke ich fast, dass die Kinder Anfang des letzten Jahrhunderts besser dran waren. Für die waren eine Orange, Lebkuchen und etwas Schokolade noch ein Highlight. Ich als bekennendes Kind der Siebziger erinnere mich ebenfalls noch an die Vorfreude auf einen Adventskalender... ( UND ich erinnere mich daran, dass mein Bruder mir erfolgreich eingeredet hat, dass die Maschine einfach mal ein Türchen ungefüllt gelassen hat....ein Schelm, wer Böses dabei denkt)

Warum also machen die Eltern, die eigentlich dafür zuständig wären, den Weihnachtszauber zu bewahren, den Konsumterror mit? Weil das Zeug gerade da ist? Super, essen diese Leute dann auch Gras, wenn sie an einer Wiese vorbeilaufen? Weil es gerade da ist?

Leute, wacht doch mal auf! IHR seid die Kunden, also solltet IHR bestimmen, wann ihr etwas kauft. Nicht der Handel, nicht der Konsumterror. Weihnachten geht nicht unter, wenn ihr dann doch einmal nicht die Süßigkeiten bekommen habt, die ihr wolltet...eher im Gegenteil. Außerdem, wenn all diejenigen, die immer sagen, wie schrecklich der Weihnachtskram im August ist, auch wirklich nix kaufen würden....dann wäre im November noch genug Zeug für alle da. Und der Handel würde es endlich raffen, dass Sommersonne und Dominosteine einfach nicht zusammenpassen. 

Samstag, 6. Oktober 2012

City Maut...der neueste Schildbürger-Streich

Na, da haben wir ja mal wieder einen hervorragenden Aufreger. Das perfekte Beispiel, dass in der Politik ne Menge...ähhhh.....PIIIIEP *ZENSUR* sitzen. Bundesweit fehlen schlappe 7 Milliarden, um unsere Straßen instandzuhalten. Moment, werden jetzt einige Leser denken, ist dafür nicht die Kfz-Steuer gedacht?

Doch die Kfz-Steuer ist nicht zweckgebunden. Dies war sie lediglich bis 1935....ist also schon ein paar Tage her. Denn Steuern dürfen nie zweckgebunden sein, dies gilt nur für Gebühren und Beiträge.Das bedeutet im Klartext, dass jede Steuer, unabhängig um welche es sich gerade handelt, in die Gesamtmasse des Haushaltes geht....also ein großer Topf, aus dem dann auch alle Ausgaben finanziert werden. Es gibt keinen separaten Topf für den Erhalt oder Ausbau unserer Straßen...was viele immer noch denken. Mineralölsteuer und Kfz-Steuer dürfen also auch für den Bau neuer Schulen oder für lustige Sinnlosigkeiten verschwendet werden.


Die Frage, die sich mir automatisch aufdrängt, ist, was passiert denn dann mit der City-Maut? Wird diese dann wirklich ausschließlich für den Straßenbau verwendet oder wird dort wieder einmal die eine oder andere Milliarde abgezwackt?




Für meinen Fall gebe ich mal einem Politiker recht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die City-Maut dagegen als "Schnapsidee" und "bürokratisches Monstrum zum Schröpfen der Autofahrer" kritisiert.(Quelle: heise.de)  Leider gibt es genügend Politiker, allen voran "Die Grünen" die die City Maut für eine tolle Idee halten. Der " Deutsche Städtetag" kritisiert genau den Punkt, an den ich auch direkt gedacht habe. Nämlich, dass die Innenstädte schlagartig an Attraktivität einbüßen und  Einkaufszentren ihre Kunden verlieren. London hat schon seit langer Zeit eine City Maut von 10 Pfund. Gilt allerdings für das Finanzviertel, in dem es keine Shopping-Zentren gibt.  Anwohner bekommen eine Ermäßigung. Nun ist "Klein-Hintertupfingen" aber nicht London und wo bitte soll die Grenze gezogen werden? City Maut nur für Städte mit über XXX Einwohnern?

Wer in einer Großstadt lebt, muss also künftig noch tiefer in die Tasche greifen. Denn die Arbeitsstellen verlangen flexible Arbeitszeiten, die meist mit den Öffis nicht konform gehen. Einkaufen geht sowieso nicht mit Bus oder Bahn. Ich stelle mir gerade den normalen Wocheneinkauf einer 4-köpfigen Familie vor. Großpackung Windeln, 3 Getränkekisten, Lebensmittel, Waschmittel und und und. Lässt sich doch kinderleicht mit dem Bus transportieren, gell? Das Argument, eine City Maut in Höhe einer Tageskarte für die Öffis zu erheben, ist mMn also absolute Augenwischerei. Dies mag für Leute, die nur bummeln gehen wollen, noch irgendwie funktionieren, für Menschen, die ganz normal ihren täglichen Bedarf decken wollen, jedoch nicht.

Nun wird den Bürgern geradezu krampfhaft eingeredet, dass eine City Maut gut für die Umwelt wäre. Jaaa...da bin ich mir sicher. Vor allem gut für die Umwelt von diversen Politikern. Hoffen wir also, dass der verkehrspolitischer Sprecher "Der Grünen",  Harald Moritz, recht hat, indem er anzweifelt, dass eine solche Maut rechtlich durchsetzbar wäre.

Wir harren also gespannt der Dinge, die da kommen werden und erfreuen uns solange an den schönen Schlaglöchern in unseren Straßen. In meinem Umkreis stammen diese übrigens fast ausschließlich von LKW`s aus dem Nachbarland, die ständig über unsere Bundesstraße brettern. Im Moment noch hoffnungslos überladen....im Winter dann auch wieder ohne Winterreifen. Für unsere Bundesstraße gibt es übrigens KEINE Lkw Maut.....warum auch immer.





Freitag, 5. Oktober 2012

Schlecker ist pleite, Neckermann insolvent und ich ....

fühl mich auch schon ganz schlecht. Da gehen sie hin, die einstigen Erfolgsunternehmen, die in der Kindheit so groß und so omnipräsent waren. Kaum ein Weihnachtsgeschenk, dass in den siebziger und achtziger Jahren nicht per Katalog geordert wurde, fand seinen Weg unter den Christbaum. Der Versandhandel boomte und die Branche freute sich. Doch nun stehen die Versandhäuser vor den Scherben der einstigen Revolution. Quelle ist schon lange dahin, Neckermann folgt nun in das kalte Grab und es wird wohl nicht mehr lange dauern , bis die anderen Anbieter hinterher wandern.

Doch was kommt dann? Die Zeit hat sich gewandelt, doch einkaufen ist immer noch zeitraubend und die Zeit noch knapper als vor rund 30,40 Jahren. Kaum jemand findet Vergnügen daran, den Samstag mit dem Einkauf von Klamotten zu verbringen. Sicher, im Internet gibt es zahlreiche Händler. Doch kaum ein Anbieter ist so zuverlässig und so unkompliziert wie die Versandhäuser. Da stimmen dann die Kleidergrößen nicht, die Artikel sind minderwertig produziert und die Rücksendekosten das Problem des Käufers. Doch der Weltmarkt wird von Billiganbietern aus Fernost dominiert, die die Preise immer und immer wieder unterbieten.




Doch zu welchem Preis? Handelt es sich um Textilien, so kann der Kunde fast sicher sein, dass giftige Stoffe in den Klamotten sind. Denn die Prüfsiegel sind fast immer gefälscht. Technik fällt schon beim Angucken auseinander und so mancher Hausbrand ist "made in China". Lieblingsshirts darf man erst gar nicht haben, denn nach dreimal waschen ist ein solches Teil ein Fall für die Tonne. Wir sollen konsumieren bis zum Abwinken, doch Leistung dürfen wir nicht erwarten.

Für mich ist dies ein Ende einer Ära. Normalerweise ist so etwas nicht schlimm, denn wenn  sich eine Tür  schließt, öffnet sich auch eine neue Tür. Doch was sich uns hier eröffnet, finde ich so gar nicht prickelnd. Denn es läuft darauf hinaus, dass Qualität unbezahlbar wird für die normalen Arbeitnehmer und nur noch die "Großen" etwas halbwegs Vernünftiges für viel Geld bekommen. Dank sechs Millionen Arbeitnehmer in Deutschland, die für Niedriglöhne arbeiten, wird sich dieser Trend wohl fortsetzen. Für den Großteil der Bevölkerung gibt es Discounteressen, Chinaklamotten und Jaffa-Kisten anstatt Möbeln. Wie so die Wirtschaft wieder in Schwung kommen soll, frage sicherlich nicht nur ich mich.



Montag, 1. Oktober 2012

Nett am Montag.....

da heute Montag ist, dachte ich, schreib doch mal was Nettes. Es gibt doch nicht nur Elend auf der Welt. Allerdings ist Montag sowieso nicht mein Tag und vermutlich geht es zig Menschen so.

Ich hasse Montage... trotzdem eine schöne Woche - GB Bilder, tumblr Bilder, Jappy Bilder

Wie soll ich also was Nettes schreiben, wenn doch Montag ist? Bisserl viel verlangt, oder? ;-)
Meine Oma sagte ja immer, "Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, sag lieber gar nichts", aber mal ehrlich, wäre doch blöd, wenn der Montag dann immer leer wäre. Außerdem kommt nach Montag der Dienstag, der auch nicht viel besser ist....

Na, jedenfalls habe ich beschlosse, dass ich das" nett sein" erstmal anderen überlasse.  Also, für Blog Artikel, ansonsten bin ich eigentlich schon nett....manchmal....es ist schon vorgekommen. Ich möchte mit meinen Artikeln die Menschen zum Nachdenken bringen.

 Blogs zum Amüsieren gibt es reichlich, mit tollen Bastel- oder Kochideen und Testberichten über Mode,Beauty und "wasweißich" . Ich lese auch sehr viel davon, denn eigentlich sind das genau meine Themen. Aber ich hab nun mal beschlossen, dass die Welt nicht noch einen Blogger braucht, der dazu schreibt. Zu mir sollt ihr kommen, wenn euch ernsthaft zumute ist. Wenn ihr euch auch mal wieder fragt, warum so vieles ist, wie es ist.

Wir müssen nicht einer Meinung sein, wir sollten nur mal drüber reden.

Sonntag, 30. September 2012

Mordopfer wird verspottet und der Staat sieht zu.....

Vorweg....ich bin kein Rassist, ich hasse jeden ;-)

Nein, mal im Ernst, langsam nervt es mich, dass Deutsche ständig und überall politisch überkorrekt sein müssen. Wir dürfen nicht mehr "Negerkuss" sagen, sondern "Schaumkuss", wir schaffen das "Zigeunerschnitzel" ab, aber essen weiter Berliner, Frankfurter Würstchen und Wiener.

Dieses Paradoxum ist irgendwie zustande gekommen, weil wir ständig mit einer Nazivergangenheit konfrontiert werden, die Generationen her ist. Komischerweise wirft niemand den Amerikanern den Völkermord an den Indianern vor oder den Spaniern die Mayas und Azteken. Irgendwie hat man uns zum rassistischsten Volk gemacht und wir haben zugesehen. Deshalb werden, sobald einem Ausländer etwas bei uns passiert, sofort Lichterketten gebildet, Protestmärsche gemacht und die Politker sind vor Ort und schütteln Hände. So far, so good........doch.....was passiert, wenn einem deutschen Mitbürger etwas Schreckliches zustößt?




Mord im Neusser Jobcenter

Ich habe einge Jahre in Neuss gelebt, vielleicht berührt mich der Fall auch deshalb. Da wird eine junge Ehefrau und Mutter erstochen. Die Presse berichtet, doch fast alle verschweigen die Nationalität des Täters. Gut, die ist eigentlich nicht relevant, aber andererseits, die Presse ziert sich ansonsten auch nicht, Fotos der Täter zu veröffentlichen, samt Haus, Hund und Familie des Täters. Wohlgemerkt nur dann, wenn es sich um einen deutschen Täter handelt. Wenn der dann auch noch rechtsradikal eingestellt ist, umso besser.

Doch zurück zu dem Mord. Da wird eine Sachbearbeiterin erstochen, das Jobcenter hat verständlicherweise den nächsten Tag geschlossen. Doch was kaum jemand erfährt, sind die Anti-Deutschen Parolen, die an die Tür geschmiert wurden. Damit nicht genug, die Kerzen, die Freunde und Verwandte für das Opfer aufgestellt haben, werden umgeworfen und Blumen zertreten. Wie reizend! HIER einmal ein Zeitungsbericht, allerdings nur noch mit der übermalten Stelle. Warum zeigt man nicht, was da stand? RICHTIG! Wir wären sofort wieder die rassistischen Nazis....ähhhh...Leute, gehts noch? Stellt euch das Szenario umgekehrt vor.....ein ausländischer Mitbürger wird ermordet, die Gedenkstätte würde so behandelt werden....und Parolen an den Wänden? Genau....ein Aufschrei ginge durch die Nation....niemand will schließlich ein Nazi sein. Die Politiker würden ihr Mitgefühl bekunden und versprechen, nicht eher ruhig zu schlafen, bevor die bösen Täter nicht hinter Schloß und Riegel sitzen. Und natürlich Lichterketten, Mahnwachen...etc. etc.

Nochmals, warum ist man ein Nazi, wenn man Kritik an Straftätern übt? Nur,weil der Täter praktischerweise eine marokkanischen Geburtsurkunde hat?  Dürfen deshalb Sympathisanten einfach noch nachtreten? Den Schmerz der Familie ins Unerermessliche steigern? Wir haben definitiv ein Problem mit der Integration von Migranten. Nur darf man einfach nicht drüber reden. Der Täter gibt an, er habe Angst um seine Daten gehabt. Halloo?? Deshalb kann mal also jemanden erstechen?

Was ist falsch daran, zu erkennen,dass Integration nicht nur die Sprache beeinhaltet, sondern auch das Verständnis für unsere Kultur? Unser Rechtssystem sollte verstanden werden, unsere Gepflogenheiten....hier dürfen vermeindliche Probleme nicht nach dem Recht des Stärkeren gelöst werden. Ebenso dürfen Gedenkstätten nicht einfach geschändet werden. Mein Anliegen hier ist, dem Opfer eine Stimme zu geben und alles anzuklagen, nicht nur den Mord. Denkt doch einfach mal drüber nach. Danke.





Trauer Bild von hd-gbpics.de

Samstag, 29. September 2012

Die werden ja wohl nicht lügen...!!!!!?


Durch meinen Beitrag zum Thema Sprache und Schrift bin ich mal wieder darauf gekommen, dass sehr viele Menschen alles glauben, was geschrieben steht. Vor allem, wenn es eine scheinbar seriöse Quelle wie eine Zeitung handelt.

Gerade ältere Leute, die das Internet nicht für sich nutzen, denken, dass Medien wie Funk, Fernsehen und Zeitungen wirklich die Wahrheit verkünden.


Wo der kritische Leser immer einige Zweifel hat, glauben diese Menschen einfach alles.  Die Frage ist, warum dass so gut funktioniert. Liegt es an der Macht des geschriebenen Wortes? Doch wie lässt sich dann das gleiche Phänomen bei News-Sendungen erklären? Die Medien verkaufen uns ja nicht seit gestern für dumm...trotzdem ist das Vertrauen immer noch da. Wollen wir womöglich belogen werden? Oder werden wir so raffiniert belogen, dass es einfach kaum auffällt? Fragen über Fragen, die sich wohl nicht so leicht klären lassen.

GEKAUFTE ARTIKEL

Internetportale, so auch Seiten der Boulevard-Presse , lassen günstig Texte schreiben. Diese werden in Textbörsen für kleines Geld in Auftrag gegeben. Kein Wunder also, wenn der Autor bei der ersten Quelle mehr oder minder abschreibt. So verbreitet sich eine scheinbare Wahrheit, die niemand wirklich hinterfragt. Da dann in der Google Suche nicht nur ein solcher Artikel auftaucht, sondern gleich einige, denkt der Leser schnell, dass dann ja was Wahres dran sein muss. Wenn ich heute verkünden würde, dass die Amerikaner den Mond rot anstreichen wollen, würde das jeder für einen Witz halten. Würde diese wahnwitzige Idee allerdings morgen auch in diversen Zeitungen stehen, dann sähe die Sache anders aus. Gerüchte, die mit Bedacht gestreut werden, verbreiten sich wie eine Grippe-Epedmie , und niemand kennt den Ursprung.

Was haben die Zeitungen davon? Schließlich macht ein roter Mond absolut keinen Sinn....nun ja...betrachtet man die Sache etwas genauer, lässt sich sehr schnell erahnen, dass sehr wohl Nutzen daraus zu ziehen ist. Auf einer Seite, die gerne mal als Rechts oder Verschwöhrungstheorieseite bezeichnet wird ,wurde heute darüber berichtet, dass unsere Energiewende künstlich herbeigeführt wurde. Der Ausstieg aus der Atomenergie sei ein durchkalkulierter Schritt gewesen. Klar, steigende Energiekosten versprechen mehr Gewinn und gleichzeitig macht sich so ein Atomenergie-Ausstieg doch immer gut. Ich finde Kernernergie auch nicht gerade prickelnd und begrüße den Ausstieg eigentlich.....aber wie immer ist es der kleine Verbraucher, der die gesamten Kosten aufgehalst bekommt.

Dank diverser Medien findet die Mehrheit der Bevölkerung das sogar toll. Schließlich wollten wir den Ausstieg ja, da müssen wir selbstverständlich auch tiefer in die Tasche greifen. Ja, neee, ist schon klar. Schließlich wissen viele Endverbraucher nicht, dass wir Strom verschenken, um ihn dann wieder teuer einzukaufen. Dieser ökölogische Irrsinn ist für normale Menschen nicht nachvollziehbar. Sehr interessant finde ich diesen Artikel hier.


Das Stromdeasaster ist nur ein Beispiel, aber es zeigt sehr schön, welche Macht die Verbreitung von Halbwahrheiten so haben kann.

Also, immer schön aufpassen und hinterfragen und nicht alles glauben, nur weil es irgendwo gesagt wird oder geschrieben steht....so wie hier :-D