Na, da haben wir ja mal wieder einen hervorragenden Aufreger. Das perfekte Beispiel, dass in der Politik ne Menge...ähhhh.....PIIIIEP *ZENSUR* sitzen. Bundesweit fehlen schlappe 7 Milliarden, um unsere Straßen instandzuhalten. Moment, werden jetzt einige Leser denken, ist dafür nicht die Kfz-Steuer gedacht?
Doch die Kfz-Steuer ist nicht zweckgebunden. Dies war sie lediglich bis 1935....ist also schon ein paar Tage her. Denn Steuern dürfen nie zweckgebunden sein, dies gilt nur für Gebühren und Beiträge.Das bedeutet im Klartext, dass jede Steuer, unabhängig um welche es sich gerade handelt, in die Gesamtmasse des Haushaltes geht....also ein großer Topf, aus dem dann auch alle Ausgaben finanziert werden. Es gibt keinen separaten Topf für den Erhalt oder Ausbau unserer Straßen...was viele immer noch denken. Mineralölsteuer und Kfz-Steuer dürfen also auch für den Bau neuer Schulen oder für lustige Sinnlosigkeiten verschwendet werden.
Die Frage, die sich mir automatisch aufdrängt, ist, was passiert denn dann mit der City-Maut? Wird diese dann wirklich ausschließlich für den Straßenbau verwendet oder wird dort wieder einmal die eine oder andere Milliarde abgezwackt?
Für meinen Fall gebe ich mal einem Politiker recht. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die City-Maut dagegen
als "Schnapsidee" und "bürokratisches Monstrum zum Schröpfen der
Autofahrer" kritisiert.(Quelle: heise.de) Leider gibt es genügend Politiker, allen voran "Die Grünen" die die City Maut für eine tolle Idee halten. Der " Deutsche Städtetag" kritisiert genau den Punkt, an den ich auch direkt gedacht habe. Nämlich, dass die Innenstädte schlagartig an Attraktivität einbüßen und Einkaufszentren ihre Kunden verlieren. London hat schon seit langer Zeit eine City Maut von 10 Pfund. Gilt allerdings für das Finanzviertel, in dem es keine Shopping-Zentren gibt. Anwohner bekommen eine Ermäßigung. Nun ist "Klein-Hintertupfingen" aber nicht London und wo bitte soll die Grenze gezogen werden? City Maut nur für Städte mit über XXX Einwohnern?
Wer in einer Großstadt lebt, muss also künftig noch tiefer in die Tasche greifen. Denn die Arbeitsstellen verlangen flexible Arbeitszeiten, die meist mit den Öffis nicht konform gehen. Einkaufen geht sowieso nicht mit Bus oder Bahn. Ich stelle mir gerade den normalen Wocheneinkauf einer 4-köpfigen Familie vor. Großpackung Windeln, 3 Getränkekisten, Lebensmittel, Waschmittel und und und. Lässt sich doch kinderleicht mit dem Bus transportieren, gell? Das Argument, eine City Maut in Höhe einer Tageskarte für die Öffis zu erheben, ist mMn also absolute Augenwischerei. Dies mag für Leute, die nur bummeln gehen wollen, noch irgendwie funktionieren, für Menschen, die ganz normal ihren täglichen Bedarf decken wollen, jedoch nicht.
Nun wird den Bürgern geradezu krampfhaft eingeredet, dass eine City Maut gut für die Umwelt wäre. Jaaa...da bin ich mir sicher. Vor allem gut für die Umwelt von diversen Politikern. Hoffen wir also, dass der verkehrspolitischer Sprecher "Der Grünen", Harald Moritz, recht hat, indem er anzweifelt, dass eine solche Maut rechtlich durchsetzbar wäre.
Wir harren also gespannt der Dinge, die da kommen werden und erfreuen uns solange an den schönen Schlaglöchern in unseren Straßen. In meinem Umkreis stammen diese übrigens fast ausschließlich von LKW`s aus dem Nachbarland, die ständig über unsere Bundesstraße brettern. Im Moment noch hoffnungslos überladen....im Winter dann auch wieder ohne Winterreifen. Für unsere Bundesstraße gibt es übrigens KEINE Lkw Maut.....warum auch immer.
das Hasi steckt die Nase überall rein :-)
Samstag, 6. Oktober 2012
Freitag, 5. Oktober 2012
Schlecker ist pleite, Neckermann insolvent und ich ....
fühl mich auch schon ganz schlecht. Da gehen sie hin, die einstigen Erfolgsunternehmen, die in der Kindheit so groß und so omnipräsent waren. Kaum ein Weihnachtsgeschenk, dass in den siebziger und achtziger Jahren nicht per Katalog geordert wurde, fand seinen Weg unter den Christbaum. Der Versandhandel boomte und die Branche freute sich. Doch nun stehen die Versandhäuser vor den Scherben der einstigen Revolution. Quelle ist schon lange dahin, Neckermann folgt nun in das kalte Grab und es wird wohl nicht mehr lange dauern , bis die anderen Anbieter hinterher wandern.
Doch was kommt dann? Die Zeit hat sich gewandelt, doch einkaufen ist immer noch zeitraubend und die Zeit noch knapper als vor rund 30,40 Jahren. Kaum jemand findet Vergnügen daran, den Samstag mit dem Einkauf von Klamotten zu verbringen. Sicher, im Internet gibt es zahlreiche Händler. Doch kaum ein Anbieter ist so zuverlässig und so unkompliziert wie die Versandhäuser. Da stimmen dann die Kleidergrößen nicht, die Artikel sind minderwertig produziert und die Rücksendekosten das Problem des Käufers. Doch der Weltmarkt wird von Billiganbietern aus Fernost dominiert, die die Preise immer und immer wieder unterbieten.
Doch zu welchem Preis? Handelt es sich um Textilien, so kann der Kunde fast sicher sein, dass giftige Stoffe in den Klamotten sind. Denn die Prüfsiegel sind fast immer gefälscht. Technik fällt schon beim Angucken auseinander und so mancher Hausbrand ist "made in China". Lieblingsshirts darf man erst gar nicht haben, denn nach dreimal waschen ist ein solches Teil ein Fall für die Tonne. Wir sollen konsumieren bis zum Abwinken, doch Leistung dürfen wir nicht erwarten.
Für mich ist dies ein Ende einer Ära. Normalerweise ist so etwas nicht schlimm, denn wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich auch eine neue Tür. Doch was sich uns hier eröffnet, finde ich so gar nicht prickelnd. Denn es läuft darauf hinaus, dass Qualität unbezahlbar wird für die normalen Arbeitnehmer und nur noch die "Großen" etwas halbwegs Vernünftiges für viel Geld bekommen. Dank sechs Millionen Arbeitnehmer in Deutschland, die für Niedriglöhne arbeiten, wird sich dieser Trend wohl fortsetzen. Für den Großteil der Bevölkerung gibt es Discounteressen, Chinaklamotten und Jaffa-Kisten anstatt Möbeln. Wie so die Wirtschaft wieder in Schwung kommen soll, frage sicherlich nicht nur ich mich.
Doch was kommt dann? Die Zeit hat sich gewandelt, doch einkaufen ist immer noch zeitraubend und die Zeit noch knapper als vor rund 30,40 Jahren. Kaum jemand findet Vergnügen daran, den Samstag mit dem Einkauf von Klamotten zu verbringen. Sicher, im Internet gibt es zahlreiche Händler. Doch kaum ein Anbieter ist so zuverlässig und so unkompliziert wie die Versandhäuser. Da stimmen dann die Kleidergrößen nicht, die Artikel sind minderwertig produziert und die Rücksendekosten das Problem des Käufers. Doch der Weltmarkt wird von Billiganbietern aus Fernost dominiert, die die Preise immer und immer wieder unterbieten.
Doch zu welchem Preis? Handelt es sich um Textilien, so kann der Kunde fast sicher sein, dass giftige Stoffe in den Klamotten sind. Denn die Prüfsiegel sind fast immer gefälscht. Technik fällt schon beim Angucken auseinander und so mancher Hausbrand ist "made in China". Lieblingsshirts darf man erst gar nicht haben, denn nach dreimal waschen ist ein solches Teil ein Fall für die Tonne. Wir sollen konsumieren bis zum Abwinken, doch Leistung dürfen wir nicht erwarten.
Für mich ist dies ein Ende einer Ära. Normalerweise ist so etwas nicht schlimm, denn wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich auch eine neue Tür. Doch was sich uns hier eröffnet, finde ich so gar nicht prickelnd. Denn es läuft darauf hinaus, dass Qualität unbezahlbar wird für die normalen Arbeitnehmer und nur noch die "Großen" etwas halbwegs Vernünftiges für viel Geld bekommen. Dank sechs Millionen Arbeitnehmer in Deutschland, die für Niedriglöhne arbeiten, wird sich dieser Trend wohl fortsetzen. Für den Großteil der Bevölkerung gibt es Discounteressen, Chinaklamotten und Jaffa-Kisten anstatt Möbeln. Wie so die Wirtschaft wieder in Schwung kommen soll, frage sicherlich nicht nur ich mich.
Montag, 1. Oktober 2012
Nett am Montag.....
da heute Montag ist, dachte ich, schreib doch mal was Nettes. Es gibt doch nicht nur Elend auf der Welt. Allerdings ist Montag sowieso nicht mein Tag und vermutlich geht es zig Menschen so.
Wie soll ich also was Nettes schreiben, wenn doch Montag ist? Bisserl viel verlangt, oder? ;-)
Meine Oma sagte ja immer, "Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, sag lieber gar nichts", aber mal ehrlich, wäre doch blöd, wenn der Montag dann immer leer wäre. Außerdem kommt nach Montag der Dienstag, der auch nicht viel besser ist....
Na, jedenfalls habe ich beschlosse, dass ich das" nett sein" erstmal anderen überlasse. Also, für Blog Artikel, ansonsten bin ich eigentlich schon nett....manchmal....es ist schon vorgekommen. Ich möchte mit meinen Artikeln die Menschen zum Nachdenken bringen.
Blogs zum Amüsieren gibt es reichlich, mit tollen Bastel- oder Kochideen und Testberichten über Mode,Beauty und "wasweißich" . Ich lese auch sehr viel davon, denn eigentlich sind das genau meine Themen. Aber ich hab nun mal beschlossen, dass die Welt nicht noch einen Blogger braucht, der dazu schreibt. Zu mir sollt ihr kommen, wenn euch ernsthaft zumute ist. Wenn ihr euch auch mal wieder fragt, warum so vieles ist, wie es ist.
Wir müssen nicht einer Meinung sein, wir sollten nur mal drüber reden.
Wie soll ich also was Nettes schreiben, wenn doch Montag ist? Bisserl viel verlangt, oder? ;-)
Meine Oma sagte ja immer, "Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, sag lieber gar nichts", aber mal ehrlich, wäre doch blöd, wenn der Montag dann immer leer wäre. Außerdem kommt nach Montag der Dienstag, der auch nicht viel besser ist....
Na, jedenfalls habe ich beschlosse, dass ich das" nett sein" erstmal anderen überlasse. Also, für Blog Artikel, ansonsten bin ich eigentlich schon nett....manchmal....es ist schon vorgekommen. Ich möchte mit meinen Artikeln die Menschen zum Nachdenken bringen.
Blogs zum Amüsieren gibt es reichlich, mit tollen Bastel- oder Kochideen und Testberichten über Mode,Beauty und "wasweißich" . Ich lese auch sehr viel davon, denn eigentlich sind das genau meine Themen. Aber ich hab nun mal beschlossen, dass die Welt nicht noch einen Blogger braucht, der dazu schreibt. Zu mir sollt ihr kommen, wenn euch ernsthaft zumute ist. Wenn ihr euch auch mal wieder fragt, warum so vieles ist, wie es ist.
Wir müssen nicht einer Meinung sein, wir sollten nur mal drüber reden.
Sonntag, 30. September 2012
Mordopfer wird verspottet und der Staat sieht zu.....
Vorweg....ich bin kein Rassist, ich hasse jeden ;-)
Nein, mal im Ernst, langsam nervt es mich, dass Deutsche ständig und überall politisch überkorrekt sein müssen. Wir dürfen nicht mehr "Negerkuss" sagen, sondern "Schaumkuss", wir schaffen das "Zigeunerschnitzel" ab, aber essen weiter Berliner, Frankfurter Würstchen und Wiener.
Dieses Paradoxum ist irgendwie zustande gekommen, weil wir ständig mit einer Nazivergangenheit konfrontiert werden, die Generationen her ist. Komischerweise wirft niemand den Amerikanern den Völkermord an den Indianern vor oder den Spaniern die Mayas und Azteken. Irgendwie hat man uns zum rassistischsten Volk gemacht und wir haben zugesehen. Deshalb werden, sobald einem Ausländer etwas bei uns passiert, sofort Lichterketten gebildet, Protestmärsche gemacht und die Politker sind vor Ort und schütteln Hände. So far, so good........doch.....was passiert, wenn einem deutschen Mitbürger etwas Schreckliches zustößt?
Mord im Neusser Jobcenter
Ich habe einge Jahre in Neuss gelebt, vielleicht berührt mich der Fall auch deshalb. Da wird eine junge Ehefrau und Mutter erstochen. Die Presse berichtet, doch fast alle verschweigen die Nationalität des Täters. Gut, die ist eigentlich nicht relevant, aber andererseits, die Presse ziert sich ansonsten auch nicht, Fotos der Täter zu veröffentlichen, samt Haus, Hund und Familie des Täters. Wohlgemerkt nur dann, wenn es sich um einen deutschen Täter handelt. Wenn der dann auch noch rechtsradikal eingestellt ist, umso besser.
Doch zurück zu dem Mord. Da wird eine Sachbearbeiterin erstochen, das Jobcenter hat verständlicherweise den nächsten Tag geschlossen. Doch was kaum jemand erfährt, sind die Anti-Deutschen Parolen, die an die Tür geschmiert wurden. Damit nicht genug, die Kerzen, die Freunde und Verwandte für das Opfer aufgestellt haben, werden umgeworfen und Blumen zertreten. Wie reizend! HIER einmal ein Zeitungsbericht, allerdings nur noch mit der übermalten Stelle. Warum zeigt man nicht, was da stand? RICHTIG! Wir wären sofort wieder die rassistischen Nazis....ähhhh...Leute, gehts noch? Stellt euch das Szenario umgekehrt vor.....ein ausländischer Mitbürger wird ermordet, die Gedenkstätte würde so behandelt werden....und Parolen an den Wänden? Genau....ein Aufschrei ginge durch die Nation....niemand will schließlich ein Nazi sein. Die Politiker würden ihr Mitgefühl bekunden und versprechen, nicht eher ruhig zu schlafen, bevor die bösen Täter nicht hinter Schloß und Riegel sitzen. Und natürlich Lichterketten, Mahnwachen...etc. etc.
Nochmals, warum ist man ein Nazi, wenn man Kritik an Straftätern übt? Nur,weil der Täter praktischerweise eine marokkanischen Geburtsurkunde hat? Dürfen deshalb Sympathisanten einfach noch nachtreten? Den Schmerz der Familie ins Unerermessliche steigern? Wir haben definitiv ein Problem mit der Integration von Migranten. Nur darf man einfach nicht drüber reden. Der Täter gibt an, er habe Angst um seine Daten gehabt. Halloo?? Deshalb kann mal also jemanden erstechen?
Was ist falsch daran, zu erkennen,dass Integration nicht nur die Sprache beeinhaltet, sondern auch das Verständnis für unsere Kultur? Unser Rechtssystem sollte verstanden werden, unsere Gepflogenheiten....hier dürfen vermeindliche Probleme nicht nach dem Recht des Stärkeren gelöst werden. Ebenso dürfen Gedenkstätten nicht einfach geschändet werden. Mein Anliegen hier ist, dem Opfer eine Stimme zu geben und alles anzuklagen, nicht nur den Mord. Denkt doch einfach mal drüber nach. Danke.
Trauer Bild von hd-gbpics.de
Nein, mal im Ernst, langsam nervt es mich, dass Deutsche ständig und überall politisch überkorrekt sein müssen. Wir dürfen nicht mehr "Negerkuss" sagen, sondern "Schaumkuss", wir schaffen das "Zigeunerschnitzel" ab, aber essen weiter Berliner, Frankfurter Würstchen und Wiener.
Dieses Paradoxum ist irgendwie zustande gekommen, weil wir ständig mit einer Nazivergangenheit konfrontiert werden, die Generationen her ist. Komischerweise wirft niemand den Amerikanern den Völkermord an den Indianern vor oder den Spaniern die Mayas und Azteken. Irgendwie hat man uns zum rassistischsten Volk gemacht und wir haben zugesehen. Deshalb werden, sobald einem Ausländer etwas bei uns passiert, sofort Lichterketten gebildet, Protestmärsche gemacht und die Politker sind vor Ort und schütteln Hände. So far, so good........doch.....was passiert, wenn einem deutschen Mitbürger etwas Schreckliches zustößt?
Mord im Neusser Jobcenter
Ich habe einge Jahre in Neuss gelebt, vielleicht berührt mich der Fall auch deshalb. Da wird eine junge Ehefrau und Mutter erstochen. Die Presse berichtet, doch fast alle verschweigen die Nationalität des Täters. Gut, die ist eigentlich nicht relevant, aber andererseits, die Presse ziert sich ansonsten auch nicht, Fotos der Täter zu veröffentlichen, samt Haus, Hund und Familie des Täters. Wohlgemerkt nur dann, wenn es sich um einen deutschen Täter handelt. Wenn der dann auch noch rechtsradikal eingestellt ist, umso besser.
Doch zurück zu dem Mord. Da wird eine Sachbearbeiterin erstochen, das Jobcenter hat verständlicherweise den nächsten Tag geschlossen. Doch was kaum jemand erfährt, sind die Anti-Deutschen Parolen, die an die Tür geschmiert wurden. Damit nicht genug, die Kerzen, die Freunde und Verwandte für das Opfer aufgestellt haben, werden umgeworfen und Blumen zertreten. Wie reizend! HIER einmal ein Zeitungsbericht, allerdings nur noch mit der übermalten Stelle. Warum zeigt man nicht, was da stand? RICHTIG! Wir wären sofort wieder die rassistischen Nazis....ähhhh...Leute, gehts noch? Stellt euch das Szenario umgekehrt vor.....ein ausländischer Mitbürger wird ermordet, die Gedenkstätte würde so behandelt werden....und Parolen an den Wänden? Genau....ein Aufschrei ginge durch die Nation....niemand will schließlich ein Nazi sein. Die Politiker würden ihr Mitgefühl bekunden und versprechen, nicht eher ruhig zu schlafen, bevor die bösen Täter nicht hinter Schloß und Riegel sitzen. Und natürlich Lichterketten, Mahnwachen...etc. etc.
Nochmals, warum ist man ein Nazi, wenn man Kritik an Straftätern übt? Nur,weil der Täter praktischerweise eine marokkanischen Geburtsurkunde hat? Dürfen deshalb Sympathisanten einfach noch nachtreten? Den Schmerz der Familie ins Unerermessliche steigern? Wir haben definitiv ein Problem mit der Integration von Migranten. Nur darf man einfach nicht drüber reden. Der Täter gibt an, er habe Angst um seine Daten gehabt. Halloo?? Deshalb kann mal also jemanden erstechen?
Was ist falsch daran, zu erkennen,dass Integration nicht nur die Sprache beeinhaltet, sondern auch das Verständnis für unsere Kultur? Unser Rechtssystem sollte verstanden werden, unsere Gepflogenheiten....hier dürfen vermeindliche Probleme nicht nach dem Recht des Stärkeren gelöst werden. Ebenso dürfen Gedenkstätten nicht einfach geschändet werden. Mein Anliegen hier ist, dem Opfer eine Stimme zu geben und alles anzuklagen, nicht nur den Mord. Denkt doch einfach mal drüber nach. Danke.
Trauer Bild von hd-gbpics.de
Samstag, 29. September 2012
Die werden ja wohl nicht lügen...!!!!!?
Durch meinen Beitrag zum Thema Sprache und Schrift bin ich mal wieder darauf gekommen, dass sehr viele Menschen alles glauben, was geschrieben steht. Vor allem, wenn es eine scheinbar seriöse Quelle wie eine Zeitung handelt.
Gerade ältere Leute, die das Internet nicht für sich nutzen, denken, dass Medien wie Funk, Fernsehen und Zeitungen wirklich die Wahrheit verkünden.
Wo der kritische Leser immer einige Zweifel hat, glauben diese Menschen einfach alles. Die Frage ist, warum dass so gut funktioniert. Liegt es an der Macht des geschriebenen Wortes? Doch wie lässt sich dann das gleiche Phänomen bei News-Sendungen erklären? Die Medien verkaufen uns ja nicht seit gestern für dumm...trotzdem ist das Vertrauen immer noch da. Wollen wir womöglich belogen werden? Oder werden wir so raffiniert belogen, dass es einfach kaum auffällt? Fragen über Fragen, die sich wohl nicht so leicht klären lassen.
GEKAUFTE ARTIKEL
Internetportale, so auch Seiten der Boulevard-Presse , lassen günstig Texte schreiben. Diese werden in Textbörsen für kleines Geld in Auftrag gegeben. Kein Wunder also, wenn der Autor bei der ersten Quelle mehr oder minder abschreibt. So verbreitet sich eine scheinbare Wahrheit, die niemand wirklich hinterfragt. Da dann in der Google Suche nicht nur ein solcher Artikel auftaucht, sondern gleich einige, denkt der Leser schnell, dass dann ja was Wahres dran sein muss. Wenn ich heute verkünden würde, dass die Amerikaner den Mond rot anstreichen wollen, würde das jeder für einen Witz halten. Würde diese wahnwitzige Idee allerdings morgen auch in diversen Zeitungen stehen, dann sähe die Sache anders aus. Gerüchte, die mit Bedacht gestreut werden, verbreiten sich wie eine Grippe-Epedmie , und niemand kennt den Ursprung.
Was haben die Zeitungen davon? Schließlich macht ein roter Mond absolut keinen Sinn....nun ja...betrachtet man die Sache etwas genauer, lässt sich sehr schnell erahnen, dass sehr wohl Nutzen daraus zu ziehen ist. Auf einer Seite, die gerne mal als Rechts oder Verschwöhrungstheorieseite bezeichnet wird ,wurde heute darüber berichtet, dass unsere Energiewende künstlich herbeigeführt wurde. Der Ausstieg aus der Atomenergie sei ein durchkalkulierter Schritt gewesen. Klar, steigende Energiekosten versprechen mehr Gewinn und gleichzeitig macht sich so ein Atomenergie-Ausstieg doch immer gut. Ich finde Kernernergie auch nicht gerade prickelnd und begrüße den Ausstieg eigentlich.....aber wie immer ist es der kleine Verbraucher, der die gesamten Kosten aufgehalst bekommt.
Dank diverser Medien findet die Mehrheit der Bevölkerung das sogar toll. Schließlich wollten wir den Ausstieg ja, da müssen wir selbstverständlich auch tiefer in die Tasche greifen. Ja, neee, ist schon klar. Schließlich wissen viele Endverbraucher nicht, dass wir Strom verschenken, um ihn dann wieder teuer einzukaufen. Dieser ökölogische Irrsinn ist für normale Menschen nicht nachvollziehbar. Sehr interessant finde ich diesen Artikel hier.
Das Stromdeasaster ist nur ein Beispiel, aber es zeigt sehr schön, welche Macht die Verbreitung von Halbwahrheiten so haben kann.
Also, immer schön aufpassen und hinterfragen und nicht alles glauben, nur weil es irgendwo gesagt wird oder geschrieben steht....so wie hier :-D
Freitag, 28. September 2012
Die Schönheit von Sprache und Schrift.....
Toller Titel, gelle? Aber ich bin gestern in einer Mail irgendwie darauf gekommen, wie wichtig die Schrift doch eigentlich ist. Man nimmt es immer als gegeben hin, dass man sich nicht nur persönlich oder per Telefon unterhalten kann, sondern auch per Mail, Brief, SMS und wasauchimmer. Umso schlimmer finde ich es, dass die Schrift dermaßen verkommt. Nein, ich meine nicht die drölfunddreissigste Rechtschreibreform, auch wenn die mMn vollkommen überflüssig waren. Sondern eher den Trend, alles falsch zu schreiben. Tippfehler passieren jedem, dass ist auch vollkommen ok. Aber wie oft sieht man in diversen Foren die haarsträubendsten Rechtschreibfehler? Man fragt sich automatisch, ob die Kids heutzutage zwar jedes IPhone bedienen können, aber zu dämlich sind, die deutsche Sprache zu beherrschen.
Es gilt größtenteils als uncool zu lesen und scheinbar ebenfalls, die Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen. Wenn man sich Communities wie Facebook und Konsorten ansieht, zweifelt man häufig daran, dass es sich überhaupt noch um intelligentes Leben handelt. Spinnt man diesen Faden weiter, dann sind diese Sprachgenies die Politiker, Beamten und wasauchimmer von morgen. MAHLZEIT! Armes Deutschland.
Nicht umsonst bleiben immer mehr Lehrstellen unbesetzt. Die Firmen finden keine Bewerber, die auch nur in der Lage sind, ihren Namen richtig zu schreiben. Nein, auch tanzen können sie ihn nicht....
Vor zwanzig, dreissig Jahren war es zwar auch normal, dass ein Handwerker kein Einstein sein musste, aber absolute Vollpfosten waren eher selten. Damals gab es noch politisch unkorrekte Schulen wie die Fröbelschule. Doch selbst die Schüler dort haben mit etwas Engagement mehr von Sprache und Schrift gelernt als es heute üblich zu sein scheint.
Wann und wo ist das eigentlich passiert? Wann haben Eltern und Lehrer dermaßen resigniert und verpasst, den Kids etwas Intelligenz einzutrichtern? Böse Zungen behaupten ja, dass es daran läge, dass sich häufig nur Eltern mit einem zweistelligen IQ vermehrt haben....aber das mag ich dann doch nicht glauben.
Theorien kann ich darüber vermutlich unzählige aufstellen, wirklich verraten wird es mir wohl niemand.
Doch es ist wirklich bedenklich, dass das Land der Dichter und Denker zu SMS-Trotteln verkommen ist.
Scheinbar interessiert es den Staat nicht, dass die Leute zu dusselig werden. Andererseits....gebt dem Volk Brot und Spiel und sie halten die Klappe. Vermutlich ist es ganz bequem, wenn niemand unangenehme Fragen stellt. Wenn niemand den Staatshaushalt auch nur ansatzweise versteht, muss auch nix vertuscht werden ;-)
Den Bildungsauftrag nehmen sie jedenfalls nicht ernst. Da werden lieber haufenweise Gelder in Deutschkurse für Kulturbereicherer gesteckt als mal darauf zu achten, dass die eigenen Kinder was lernen. Unterrichtsstunden fallen einfach aus, weil nicht genügend Lehrer vorhanden sind. Anstatt welche einzustellen, bleiben die Kinder lieber in Freistunden sich selbst überlassen. Kann man den Kindern wirklich einen Vorwurf machen, dass sie nichts lernen wollen? Wir alle mussten doch ein wenig dazu angehalten werden, unsere Hausaufgaben zu machen. Wenn Eltern und Lehrer auf diesem Sektor versagen, braucht sich bald niemand mehr über das Ergebnis zu wundern.
Doch Vorsicht, es gibt immer noch genügend Menschen, die denken, schreiben , lesen und sogar rechnen können. NOCH.......
Es gilt größtenteils als uncool zu lesen und scheinbar ebenfalls, die Sprache in Wort und Schrift zu beherrschen. Wenn man sich Communities wie Facebook und Konsorten ansieht, zweifelt man häufig daran, dass es sich überhaupt noch um intelligentes Leben handelt. Spinnt man diesen Faden weiter, dann sind diese Sprachgenies die Politiker, Beamten und wasauchimmer von morgen. MAHLZEIT! Armes Deutschland.
Nicht umsonst bleiben immer mehr Lehrstellen unbesetzt. Die Firmen finden keine Bewerber, die auch nur in der Lage sind, ihren Namen richtig zu schreiben. Nein, auch tanzen können sie ihn nicht....
Vor zwanzig, dreissig Jahren war es zwar auch normal, dass ein Handwerker kein Einstein sein musste, aber absolute Vollpfosten waren eher selten. Damals gab es noch politisch unkorrekte Schulen wie die Fröbelschule. Doch selbst die Schüler dort haben mit etwas Engagement mehr von Sprache und Schrift gelernt als es heute üblich zu sein scheint.
Wann und wo ist das eigentlich passiert? Wann haben Eltern und Lehrer dermaßen resigniert und verpasst, den Kids etwas Intelligenz einzutrichtern? Böse Zungen behaupten ja, dass es daran läge, dass sich häufig nur Eltern mit einem zweistelligen IQ vermehrt haben....aber das mag ich dann doch nicht glauben.
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| Quo Vadis? |
Theorien kann ich darüber vermutlich unzählige aufstellen, wirklich verraten wird es mir wohl niemand.
Doch es ist wirklich bedenklich, dass das Land der Dichter und Denker zu SMS-Trotteln verkommen ist.
Scheinbar interessiert es den Staat nicht, dass die Leute zu dusselig werden. Andererseits....gebt dem Volk Brot und Spiel und sie halten die Klappe. Vermutlich ist es ganz bequem, wenn niemand unangenehme Fragen stellt. Wenn niemand den Staatshaushalt auch nur ansatzweise versteht, muss auch nix vertuscht werden ;-)
Den Bildungsauftrag nehmen sie jedenfalls nicht ernst. Da werden lieber haufenweise Gelder in Deutschkurse für Kulturbereicherer gesteckt als mal darauf zu achten, dass die eigenen Kinder was lernen. Unterrichtsstunden fallen einfach aus, weil nicht genügend Lehrer vorhanden sind. Anstatt welche einzustellen, bleiben die Kinder lieber in Freistunden sich selbst überlassen. Kann man den Kindern wirklich einen Vorwurf machen, dass sie nichts lernen wollen? Wir alle mussten doch ein wenig dazu angehalten werden, unsere Hausaufgaben zu machen. Wenn Eltern und Lehrer auf diesem Sektor versagen, braucht sich bald niemand mehr über das Ergebnis zu wundern.
Doch Vorsicht, es gibt immer noch genügend Menschen, die denken, schreiben , lesen und sogar rechnen können. NOCH.......
Dienstag, 28. August 2012
Tauschrausch oder was mach ich nur mit meinem Zeug?
Wer kennt das Problem nicht? Das Bücherregal übervoll, der Kleiderschrank sowieso und dann kommt auch noch die Oma und schenkt mal wieder ein paar handgestrickte Socken. Nett gemeint, aber doch bitte nicht das 25 Paar Socken in diesem Jahr *gg*
Für all jene Geplagte ist eine Tauschbörse eine tolle Sache. Denn der Hype auf Onlineauktionshäuser ist ja mittlerweile beendet. Zu schnell kam mit erhöhten Gebühren gerade für Kleinkram die Ernüchterung. Zwar ist auch auf Tauschticket eine Gebühr fällig, doch das Tauschen selbst läuft über virtuelle Tickets, die Währung also. Ich habe TT kurz nach der Gründung kennengelernt als nur Bücher getauscht werden konnten, Buch gegen Buch. Doch auch die Neuerungen sind interessant, auch wenn ich nicht alle toll finde.
Meine ultimativen Tipps also- quasi vom alten Hasen
Für all jene Geplagte ist eine Tauschbörse eine tolle Sache. Denn der Hype auf Onlineauktionshäuser ist ja mittlerweile beendet. Zu schnell kam mit erhöhten Gebühren gerade für Kleinkram die Ernüchterung. Zwar ist auch auf Tauschticket eine Gebühr fällig, doch das Tauschen selbst läuft über virtuelle Tickets, die Währung also. Ich habe TT kurz nach der Gründung kennengelernt als nur Bücher getauscht werden konnten, Buch gegen Buch. Doch auch die Neuerungen sind interessant, auch wenn ich nicht alle toll finde.
Meine ultimativen Tipps also- quasi vom alten Hasen
- nur Dinge tauschen, die man wirklich braucht, sonst gehts ins Geld
- Ware vorher wiegen, damit der Portoaufwand besser abgeschätzt werden kann
- Zustand so pingelig wie möglich darlegen
- Gute Fotos machen
- Abmessungen nicht vergessen, erspart ne Menge Enttäuschungen
- immer nett und vor allem ehrlich sein
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